Grand Canyon. Wie schon bei den Niagarafällen habe ich als scharfsinniger Beobachter auch dieses brilliante Naturspektakel sofort erkannt und als fairer Gang-Leader den anderen sofort per Handmittleilung "Bescheid" gegeben. (Bin ich froh, dass keine Raucher am Start waren!)
Weil wir die turbokapitalistische Private-Property-Indianer-Abzocker am Skywalk (75 Dollar pro Person) natürlich nicht unterstützen wollten, sind wir statt dessen lieber zum marxistisch-lenistischen State-Owned-Public-"Property" National-Park am South Rim gefahren und haben politisch korrekt für läppische 1,25 Dollar pro Person Zugang bekommen. (73,75 $ total savings) Es lag Schnee und es war windig, aber komischerweise hatten wir dann zwischendurch auch Sonnenschein und es war im Vergleich plötzlich auch halbwegs warm (60 Fahrenheit).
War klar, dass die ppm-Rate (pictures per Minute) sofort exorbitant in die Höhe schnellen wird. Die Japaner sollten ohne Chance bleiben. Die für Fotos limitationalen Einsatzgüter "Akkuenergie" und "Speicherkartenkapazität" wurden deshalb vorsorglich bereits gestern in großen Mengen bereit gestellt. Hier im Blog aber nur kurz ein Gruppenbild. Denn, wie der Canyon aussieht weiß ja jeder.
Obwohl, hm. Ne, der Canyon ist mit seinem Coloradoriver einfach doch zu faszinierend, als dass man auf ein Foto verzichten könnte. Zum Glück gibts die anderen ja auch online im Fotoalbum.
Natürlich musste ich nach einigen seriösen Fotos wieder damit anfangen "SuperTourist" zu spielen. Erst habe ich in halsbrecherischen Manövern tolle Felsen erklummen, um dort noch bessere Bilder machen zu können. Hab dort aber teilweise nur minutenlang (bzw. bis zur Dämmerung) gestaunt und die Aussicht genossen. Grand Canyon bedarf definitiv eines zweiten Besuches.
Dann wollte ich mal im Newtonschen Forscherdrang testen, ob die Gravitationskonstante auch weiterhin 9,81 Meter pro Sekundenquadrat beträgt und bin mal den Canyon runtergesprungen. War an der Stelle auch nicht so tief wie am Skywalk. Höchstens 1000 Meter. Aber für meine Testzwecke durchaus ausreichend.
Versuch war erfolgreich. Ca. tausend Meter tiefer war die Gravitationskonstante auch nicht viel anders. Glücklicherweise habe ich immer brav meine Cola aufgetrunken, so dass ich beim harten Aufprall mit meinen Gummiknochen nicht weiter verletzt wurde und gummiballmäßig wieder auf 500 Meter Tiefe hochkatapultiert wurde. Nur der hohle "Boing"-Sound vom Aufprall des leeren Kopfes war bis Vegas zu hören. Aber anschließend musste ich die letzten 500 Meter per Freeclimbing den Canyon hochklettern....
Das hat bis natürlich bis abends gedauert und war echt voll der Act. Der calrorie-burn war mit Sicherheit mindestens 2 Doublecheesburgeräquivalente. (Inkl. der kleinen Pommes) Immerhin war ich bei Einbruch der Dunkelheit wieder oben und wir konnten heimfahren. Für einen Extreme-Cash-Burn-Helikopterflug (180 Dollar wegen Kerosinzuschlag) waren wir dann dummerweise schon zu spät dran, verdammt (wollte ich eigentlich unbedingt machen!). Werde ich aber bald nachholen, sobald ich wieder mal zum Canyon komme!
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