Montag, 7. Januar 2008

Letzer Gang-Tag

Früher war das Leben halt noch was für echte Männer. Um mal eben den Pazifik sehen zu können musste man da noch mit total vie Act erst vom alten Europa mit nem Segelboot mit Skorbut und Kielholen über den ganzen Atlantik schippern. Immerhin gabs Grog in rauen Mengen. Dafür hatte man sich aber damals noch total in die Hosen gemacht, weil man schließlich Angst hatte von der Erdscheibe zu fallen. Vermutlich hatten deshalb alle Seefahrer immer braune Hosen an. Ich wollte es natürlich meinen viel männlicheren Vorvätern nachtun und auch mal den Fuß in den Pazifik setzten. War natürlich viel leichter: Wir sind kurz mal eben mit dem Auto meiner Tante runter zum Strand gegurkt. Dort habe ich natürlich wieder voll übertrieben: Der Fuß in den Pazifik war mir natürlich nicht genug. Und meine Oma hatte doch unrecht: Es ist nicht der Wind, der mich umbläst, sondern die Ozeanwellen, die mich wegsmashen.

Weils dann im Wasser natürlich nicht so warm war, wie bei der Eva bzw. den Boschlern in Miami, sind wir dann aber recht bald raus aus dem Wasser und haben lieber Jumpstyle-Dämitsch am Strand verursacht. Sieht aber voll lustig aus. Danach hatte ich logischerweise Sand in den Schuhen. Und sonst auch überall.


Insgesamt war meine Hose von den Wellen bis auf die Unterhose durchgeweicht. Zu viele Informationen für den Chris, ich weiß ;-). Deshalb haben wir nur noch schnell ein Gruppenfoto mit dem Motiv "West-Coast, Motherfucker!" geknippst und sind ab nach Hause zum duschen, Pizza-Essen und den Kleinen vom Michael Geschenke aus Deutschland überreichen gegangen.

Abends um neun musste dann die Julia und der Christian F. schon wieder an den Flughafen. Ziemlich schade. Wenn die beiden weg sind sind wir ja definitionsgemäß keine Gang mehr, weil wir ja jetzt nur noch zu zweit sind. Total kagge.

Jetzt muss ich echt mal neue Gang-Members anwerben, sonst bin ich hier total im Eimer :-) Will schließlich noch Compton besuchen.

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